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News heute: Polizei nimmt in Hessen drei mutmaßliche IS-Anhänger fest

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Drei mutmaßliche IS-Anhänger festgenommen (11.15 Uhr)
  • Kennzeichnungspflicht für Siedlerwaren aus Israel (10.10 Uhr)
  • Mädchen steckt in Altkleidercontainer fest und stirbt (9.51 Uhr)
  • „Erheblicher“ Raketenbeschuss aus Gaza (7.14 Uhr)
  • Früherer US-Präsident Carter im Krankenhaus (3.33 Uhr)
  • Buschfeuer in Australien: Viele Schulen geschlossen (3.05 Uhr)
  • Boliviens Ex-Präsident Morales ins Exil nach Mexiko (2.49 Uhr)
  • Angriffe mit Kabelbinder beim Kölner Karneval (0.05 Uhr)

Die News von heute im stern-Ticker:

+++ 11.15 Uhr: Drei mutmaßliche IS-Anhänger in Hessen wegen Anschlagsplanung festgenommen +++

In Hessen sind drei mutmaßliche Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) wegen der Planung eines Anschlags festgenommen worden. Zugriff und Durchsuchungen erfolgten am Dienstag in Offenbach, wie die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main mitteilte. Die Männer im Alter zwischen 21 und 24 Jahren sollen Vorbereitungen für eine Tat mit Sprengstoff oder Schusswaffen getroffen haben.

Laut Staatsanwaltschaft gilt ein 24-jähriger Deutscher mazedonischer Abstammung als Hauptverdächtiger. Er habe sich „Grundbestandteile zur Herstellung von Sprengstoff“ besorgt und im Internet nach Schusswaffen gesucht, teilte die Behörde mit. Beschuldigt werden außerdem zwei Männer türkischer Staatsangehörigkeit im Alter von 21 und 22 Jahren. Alle drei sollten noch am Dienstag einem Richter vorgeführt werden, der über Untersuchungshaft entscheiden sollte.

+++ 10.37 Uhr: Deutsche Thomas Cook sagt Reisen für das kommende Jahr ab +++

Der insolvente deutsche Reiseveranstalter Thomas Cook hat schon gebuchte Reisen für das kommende Jahr abgesagt. „Reisen der deutschen Thomas-Cook-Veranstalter mit Abreisedatum ab 1. Januar 2020 können, auch wenn sie teilweise oder gänzlich bezahlt wurden, aus insolvenzrechtlichen Gründen nicht angetreten werden“, teilte das Unternehmen am Dienstag in Oberursel bei Frankfurt mit.

+++ 10.10 Uhr EuGH: Israelische Siedlerprodukte müssen als solche gekennzeichnet werden +++

Waren, die ihren Ursprung in den von Israel besetzten Palästinensergebieten haben, müssen als solche gekennzeichnet werden. Dies entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg in einem Streit um Wein aus dem Westjordanland. Demnach muss „auf Lebensmitteln aus vom Staat Israel besetzten Gebieten ihr Ursprungsgebiet und, wenn sie aus einer israelischen Siedlung in diesem Gebiet kommen, zusätzlich diese Herkunft angegeben werden“.

+++ 9.51 Uhr: In Altkleidercontainer feststeckende 15-Jährige gestorben +++

Weil sie offenbar mit dem Kopf in einem Altkleidercontainer stecken geblieben ist, ist eine Jugendliche im Südwesten Frankreichs ums Leben gekommen. Ein Zeuge habe die 15-Jährige am Montag in Montgaillard in dem Container feststeckend entdeckt, teilte die Feuerwehr mit. Als Rettungskräfte der Feuerwehr eingetroffen seien, habe das Herz des Mädchens schon nicht mehr geschlagen. Die 15-Jährige konnte nicht wiederbelebt werden. Die Polizei leitete Ermittlungen zu dem Vorfall ein.

+++ 9.49 Uhr: AfD will Untersuchungsausschuss zu Beratern des Umweltministeriums +++

Die AfD-Bundestagsfraktion will die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Aufklärung von Beratungsleistungen für das Umweltministerium beantragen. Die AfD gehe nicht davon aus, dass ihr Ansinnen von einer anderen Fraktion unterstützt werde, sagte der AfD-Abgeordnete Karsten Hilse in Berlin. Seine Fraktion wolle durch ihren Antrag dennoch „ein Zeichen setzen“.

Der Bundesrechnungshof hatte dem Haushaltsausschuss berichtet, dass das Umweltministerium und seine Behörden von 2014 bis 2018 Aufträge für „Unterstützungsleistungen“ im Wert von mindestens 600 Millionen Euro erteilt hätten. Darunter seien Beratungsleistungen gewesen, die auch „ministerielle Kernaufgaben“ betroffen hätten. Es bestehe die Gefahr von Abhängigkeiten, heißt es in dem Bericht. Das Ministerium hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

+++ 9.46 Uhr: Afghanische Regierung will hochrangige Taliban freilassen +++

Die afghanische Regierung will drei hochrangige Taliban-Gefangene freilassen. Das sagte der afghanische Präsident Aschraf Ghani in Kabul. Unter den Freizulassenden sei auch Anas Hakkani, der jüngere Bruder des Anführers des Hakkani-Netzwerkes und Vize-Chefs der Taliban, Siradschuddin Hakkani. Bedingung für die Freilassung ist dem Vernehmen nach, dass die Taliban ihrerseits zwei von ihnen entführte Professoren freilassen, die an der Amerikanischen Universität in Kabul tätig waren.

+++ 9.41 Uhr: Spahn legt Entwurf für Entlastung von Betriebsrentnern vor +++

Betriebsrentner in Deutschland sollen ab dem kommenden Jahr deutlich weniger Beiträge für die Krankenkasse zahlen müssen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) legte dafür eine Gesetzesformulierung vor, wie ein Ministeriumssprecher in Berlin mitteilte. Umgesetzt werden soll damit ein Grundsatzbeschluss des Koalitionsausschusses vom Sonntag. Auf ihre Betriebsrente müssen die Empfänger der Altersbezüge heute den vollen Satz für die Krankenkasse zahlen, derzeit 14,6 Prozent – und nicht nur den Arbeitnehmeranteil von 7,3 Prozent. Bislang gibt es nur eine Freigrenze von 155,75 Euro. Wer mehr Betriebsrente bekommt, musste auf die komplette Betriebsrente den kompletten Beitrag zahlen.

Ab 1. Januar 2020 soll laut dem Spahn-Entwurf nun ein Freibetrag von 159 Euro gelten. Erst ab dieser Höhe werden dann überhaupt Beiträge auf die Betriebsrente fällig, wie es in Regierungskreisen hieß. Da bei 60 Prozent der Betriebsrentner die Bezüge unter 318 Euro liegen, sollen diese künftig nur noch maximal den halben Beitragssatz zahlen müssen. Die weiteren 40 Prozent sollen durch den Freibetrag spürbar entlastet werden. Der gesetzlichen Krankenversicherung entgehen dadurch 1,2 Milliarden Euro jährlich.

+++ 9.06 Uhr: Report: Markt für E-Roller-Sharing wächst weltweit +++

Die Anzahl ausleihbarer Roller ist in diesem Jahr laut einem Report weltweit um 164 Prozent auf 66.000 Stück gestiegen. Allein in Deutschland sei die Zahl der Elektro-Roller um 47 Prozent auf knapp 4200 Fahrzeuge gewachsen, berichtete das Berliner Start-up Unu.

Europa führt demnach den Trend an. 82 Prozent der Städte, in denen Elektro-Roller zum Leihen zur Verfügung stehen, seien in Europa – angeführt von Madrid, Paris und Barcelona. In Deutschland wachse der Markt in die Breite. Angebote gebe es inzwischen hierzulande in 17 Städten, sagte Studienleiter Enrico Howe. Deutschland bleibe damit einer der wichtigsten Einzelmärkte. 

heute-show E-Scooter

+++ 9.01 Uhr: Früherer Trump-Sprecher Sean Spicer scheidet aus US-Tanzshow aus +++

 Der frühere Sprecher von US-Präsident Donald Trump, Sean Spicer, ist bei der Promi-Tanzshow „Dancing with the Stars“ rausgeflogen. „Danke an alle, die mich unterstützt haben. Ich habe es geliebt, in dieser Show zu sein“, sagte der 48-Jährige in der Livesendung. Trump hatte in den vergangenen Wochen per Twitter aufgerufen, für Spicer abzustimmen. Nach dessen Ausscheiden schrieb er nun: „Ein großartiger Versuch von Sean Spicer. Wir sind alle stolz auf dich.“ Im Juli 2017 war der Pressesprecher im Weißen Haus von seinem Amt zurückgetreten, als Trump ihm einen neuen Kommunikationsdirektor vorsetzen wollte. 

+++ 8.57 Uhr: Bericht: Lohn-Kluft zwischen deutschen und ausländischen Beschäftigten steigt deutlich +++

Die Kluft zwischen deutschen und ausländischen Beschäftigten beim durchschnittlichen Verdienst hat sich einem Bericht zufolge binnen acht Jahren mehr als vervierfacht. Im Jahr 2010 verdienten einheimische Arbeitnehmer mit monatlich 2388 Euro im Schnitt 198 Euro mehr als ausländische Arbeitnehmer, berichtete die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf eine Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion. 2018 stieg die Differenz auf mehr als 870 Euro. Im vergangenen Jahr verdienten deutsche Vollzeitbeschäftigte demnach gut 3400 Euro und Vollzeitbeschäftigte ohne deutschen Pass 2530 Euro. 

+++ 7.14 Uhr: Israelische Armee: „Erheblicher“ Raketenbeschuss aus Gaza +++

In Israel hat es am Morgen nach Armeeangaben „erheblichen“ Raketenbeschuss aus Gaza gegeben. Die Armee stelle sich auf mehrtägige Auseinandersetzungen ein, sagte Armeesprecher Jonathan Cornicus. Zuvor war nach Angaben der Armee bei einem Einsatz im Gazastreifen ein Anführer der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad getötet worden. 

+++ 5.20 Uhr: Israel attackiert Haus von Anführer des Islamischem Dschihad +++

Israels Armee hat nach eigenen Angaben ein Haus angegriffen, in dem sich ein Anführer des Islamischen Dschihad im Gazastreifen befand. Nach israelischen Medienberichten wurde Baha Abu Al Ata von der militanten Palästinenserorganisation getötet. Das Gesundheitsministerium in Gaza berichtete in der Nacht von zwei Toten und zwei Verletzten. Ein Mann und eine Frau seien getötet worden.

Abu al Ata sei verantwortlich gewesen unter anderem für den intensiven Beschuss Anfang Mai, den Raketenbeschuss am 1. November, bei dem ein Haus in der israelischen Stadt Sderot getroffen wurde, sowie Raketenbeschuss auf ein Musikfestival in Sderot Ende August, teilte die Armee mit.

+++ 3.33 Uhr: Früherer US-Präsident Carter im Krankenhaus +++

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter ist am Montagabend (Ortszeit) zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden. Bei dem 95-Jährigen habe sich nach mehreren Stürzen eine Blutung im Schädel entwickelt, die auf das Gehirn drücke, teilte Carters Stiftung in Atlanta mit. Der Eingriff im Emory University Hospital in Atlanta sei im Tagesverlauf vorgesehen. Carter ist der älteste noch lebende ehemalige Präsident der USA. Er hatte das Land zwischen 1977 und 1981 als 39. Präsident geführt.

+++ 3.08 Uhr: Verdächtige nach tödlichem Überfall auf Mormonen-Familien festgenommen +++

Nach dem tödlichen Überfall auf zwei Mormonen-Familien in Mexiko sind mehrere Verdächtige festgenommen worden. Dies teilte Sicherheitsminister Alfonso Durazo vor Journalisten mit. „Verdächtige wurden gefasst, aber wir können keine näheren Angaben machen“, sagte er. Die Ermittlungen liefen weiter auf Hochtouren. Bei dem Angriff vor einer Woche waren drei Frauen und sechs Kinder getötet worden. Sechs weitere Kinder wurden verletzt, darunter ein drei Monate altes Baby. Die Behörden vermuten, dass die Familien irrtümlich im Konflikt zwischen zwei Drogenbanden getötet wurden. Die beiden Familien der Todesopfer sind aber überzeugt, dass ihre Angehörigen gezielt ermordet wurden.

+++ 3.05 Uhr: Hunderte Schulen in Australien wegen Buschfeuers geschlossen +++

Angesichts verheerender Buschbrände in Australien sind über 600 Schulen in Sydney und Teilen des Bundesstaats New South Wales geschlossen geblieben. Dies hatte die Bildungsbehörde beschlossen, um die Vorbereitungen der Feuerwehren auf die vorrückenden Brände zu unterstützen. Gladys Berejiklian, die Regierungschefin des bevölkerungsreichsten Bundesstaates, erneuerte ihre Warnung an die Bevölkerung, sich vor den Flammen in Sicherheit zu bringen. Bereits am Vortag war in New South Wales der Notstand ausgerufen worden. 

Bei Dutzenden Buschbränden im Osten Australiens sind seit vergangener Woche mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Rund 100 weitere wurden verletzt, darunter 20 Feuerwehrleute. Mehr als 150 Häuser und Wohnungen wurden von den Flammen beschädigt. Bisher ist den Behörden zufolge eine Fläche von knapp einer Million Hektar Land betroffen, also 10.000 Quadratkilometern, was etwa der Hälfte Hessens entspricht.

Video: Buschfeuer in Australien: Höchste Warnstufe für Sydney

+++ 2.49 Uhr: Boliviens Ex-Präsident Morales auf dem Weg ins Exil in Mexiko +++

Nach seinem Rücktritt ist der bolivianische Ex-Präsident Evo Morales eigenen Angaben zufolge ins Exil in Mexiko aufgebrochen. „Schwestern und Brüder, ich breche nach Mexiko auf“, schrieb er auf Twitter. „Es schmerzt mich, das Land aus politischen Gründen zu verlassen, aber ich werde mich immer kümmern. Bald komme ich mit mehr Kraft und Energie zurück.“  Zuvor hatte Mexiko erklärt, Morales aus humanitären Gründen Asyl gewähren. 

+++ 2.34 Uhr: USA verurteilen Gewalt in Hongkong und mahnen Dialog an +++

Angesichts der eskalierenden Gewalt bei Protesten in Hongkong hat Washington die Regierung, die Demonstranten und die übrigen Bürger eindringlich zum Dialog aufgerufen. „Die Vereinigten Staaten beobachten die Situation in Hongkong mit erheblicher Sorge“, erklärte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Morgan Ortagus. „Wir verurteilen Gewalt auf allen Seiten, sprechen den Opfern von Gewalt ungeachtet ihrer politischen Neigung unser Mitgefühl aus und rufen alle Parteien – die Polizei und Demonstranten – auf, sich in Zurückhaltung zu üben.“ 

Nach dem Tod eines Studenten waren die seit fünf Monaten andauernden Proteste in der chinesischen Sonderverwaltungsregion eskaliert. Die Proteste richten sich gegen die Regierung: Die Hongkonger kritisieren unter anderem den wachsenden Einfluss Chinas auf die ehemalige Kronkolonie. Seit der Rückgabe an China 1997 wird Hongkong nach dem dem Grundsatz „ein Land, zwei Systeme“ autonom regiert. 

+++ 1.53 Uhr: Drei Schauspieler in Riad auf offener Bühne niedergestochen +++

Auf offener Bühne sind in der saudiarabischen Hauptstadt Riad drei Schauspieler niedergestochen worden. Die zwei Männer und eine Frau seien verletzt worden, berichtete das Staatsfernsehen. Ihr Zustand sei stabil. Es war der erste derartige Angriff, seit im streng konservativen Saudi-Arabien die lange geltenden Restriktionen für Freizeitvergnügungen deutlich gelockert wurden.

Auf im Fernsehen ausgestrahlten Aufnahmen war zu sehen, wie ein Mann auf die Bühne stürmt und die Darsteller mit einem Messer angreift. Über die Nationalität der Opfer machte das Staatsfernsehen keine Angaben. Auf den Aufnahmen wirkte es so, als handele es sich um den Auftritt einer ausländischen Theatergruppe. Der Täter wurde festgenommen, über seine Motive gab es zunächst keine Angaben.

+++ 1.38 Uhr: Streitkräfte in Bolivien wollen öffentliche Ordnung schützen +++

Angesichts der eskalierenden Gewalt nach dem Rücktritt des bolivianischen Präsidenten Evo Morales wollen die Streitkräfte gegen Plünderer vorgehen. „Die Soldaten werden gemeinsam mit der Polizei Operationen durchführen, um Blutvergießen und Trauer zu verhindern“, sagte der Kommandeur der Streitkräfte, Williams Kaliman. „Wir werden angemessene Gewalt anwenden gegen Vandalen-Gruppen, die Schrecken unter der Bevölkerung verbreiten.“ Zuvor hatte das Militär bereits angekündigt, wichtige Einrichtungen in dem südamerikanischen Land zu schützen.

+++ 1.14 Uhr: Flüchtlingsberater: Tausende traumatisierte Flüchtlinge ohne Therapieplatz +++

In Deutschland bekommen tausende traumatisierte Asylsuchende nach Angaben der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) keinen Therapieplatz. Seit 2013 mussten Beratungsstellen jährlich mehrere tausend Menschen abweisen, wie aus einem Bericht der BAfF hervorgeht, aus dem die Zeitungen der Funke-Mediengruppe zitieren. So seien allein 2017 „mindestens 7212 Geflüchtete“ abgewiesen worden, die um Hilfe bei den Psychosozialen Zentren der BAfF baten.

+++ 0.05 Uhr: Sieben Festnahmen beim Kölner Karneval – Angriff mit Kabelbinder +++

Zum Start der Karnevalssaison in Köln hat es mehrere gefährliche Angriffe auf Feiernde gegeben. Ein Unbekannter hat einem Karnevalisten von hinten einen Kabelbinder um den Hals gelegt und fest zugezogen. Ein Arzt im Sanitätszelt befreite den 22-Jährigen von dem Plastikband, wie die Polizei mitteilte. Bei ihren Ermittlungen zu der Tat am Nachmittag schilderte ein Sanitäter den Kriminalbeamten, dass es am frühen Vormittag einen ähnlichen Fall gegeben habe. 

Zwei junge Männer stehen im Verdacht, in Köln Baustoffreste von einem Hochhaus geworfen und damit einen Passanten verletzt zu haben. Einer der „Klumpen“ traf einen 18-jährigen Karnevalisten, der dabei leicht verletzt wurde. Polizisten nahmen zwei 17 und 19 Jahre alte Männer fest, die sich in dem Haus befanden. 

Bis zum späten Abend seien 82 Platzverweise ausgesprochen und sieben Menschen festgenommen worden, hieß es in der Karnevals-Bilanz der Kölner Polizei. Es habe unter anderem 29 Körperverletzungsdelikte gegeben.  Eine Passantin ist im Karnevalschaos in der Kölner Südstadt von einer Stadtbahn erfasst und schwer verletzt worden.

Hinweis der Redaktion: In einer ersten Version dieser Meldung haben wir eine falsche Überschrift verwendet. Diese wurde korrigiert. Wir bitten um Entschuldigung.

+++ 0 Uhr: Morales erhält Asyl in Mexiko – Antrag von Boliviens Ex-Staatschef bewilligt +++

Mexiko hat das Asylgesuch des zurückgetretenen bolivianischen Staatschefs Evo Morales bewilligt. Innenministerin Olga Sánchez Cordero habe entschieden, Morales politisches Asyl zu gewähren, sagte Mexikos Außenminister Marcelo Ebrard. „Sein Leben und seine körperliche Unversehrtheit sind bedroht“, begründete er die Entscheidung.

Karneval in Köln: Attacke mit Kabelbinder - Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung
Der Wasserstoffantrieb lässt noch auf sich warten | ZEIT ONLINE