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Karneval in Köln: Attacke mit Kabelbinder – Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung


Die Polizei Köln ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung gegen einen Unbekannten. Er soll einem 22-Jährigen einen Kabelbinder um den Hals gelegt und zugezogen haben. Die rechtliche Bewertung könne sich mit neuen Erkenntnissen allerdings noch verändern, teilten die Ermittler mit.

Zu dem Angriff war es laut Polizei am Montag zum Start des Karnevals am Kölner Heumarkt gekommen. Ein Arzt im Sanitätszelt habe den 22-Jährigen von dem Plastikband befreit. Nach Einschätzung des Mediziners war durch den Kabelbinder die Durchblutung des Kopfes eingeschränkt. Das Opfer war laut einem Polizeisprecher bereits blau angelaufen, Lebensgefahr bestand jedoch nicht.

Bei ihren Ermittlungen stießen die Beamten auf drei weitere Fälle, die allerdings weniger gravierend gewesen sein sollen. Unter anderem ein Türsteher und ein Arzt hätten den Ermittlern davon berichtet. Sie haben die Tat selbst allerdings nicht gesehen, sondern die Plastikbänder den betroffenen Personen nur abgenommen, wie der Sprecher erklärte. Die Polizei hat daher auch keine Personalien der Opfer und bittet sie, sich zu melden.

Die Polizei stellte Beweise sicher, darunter einen Kabelbinder. Das Material werde auf Fingerabdrücke und DNA geprüft. Eine Ermittlungsgruppe wurde eingesetzt, die ausschließlich diesen Fall bearbeitet. Wie groß sie ist, wollte der Sprecher nicht sagen. Auch ob es zwischen den Fällen einen Zusammenhang gibt, sei nicht geklärt. Sie hätten sich alle am Heumarkt abgespielt, zwischen vormittags und abends.

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